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Jugendliche entwerfen Bänke gegen Rassismus

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AZ vom 1.2.2023

Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende haben Sitzgelegenheiten in Kempten geschaffen, die Platz für Inklusion bieten. Die Bänke sollen auch informieren.

„Kein Platz für Rassismus“ steht auf der Bank im Pausenhof der Städtischen Realschule geschrieben, darunter symbolisch keine Sitzfläche. Realschülerinnen und -schüler sowie Auszubildende der „KJF Soziale Angebote Allgäu“ (Katholische Jugendfürsorge) haben die Bank nun fertiggestellt. Zwei weitere befinden sich an der ZUM und dem Königsplatz in Kempten.


Ursprünglich wurde das Projekt 2019 vom Aktionskreis Familienfreundliches Kempten angestoßen

Vier QR–Codes sind an jeder Bank angebracht: „Dahinter stecken verschiedenste Inhalte über Menschenrechte und Antirassismus“, sagt Stefan Keppeler, Vorsitzender des Aktionskreises Familienfreundliches Kempten (AFK) bei der Einweihung der Bänke. Auch stecke ein inklusiver Gedanke in der Aktion, schließlich gebe es nun einen freien Platz für einen Rollstuhl.

Der AFK habe das Projekt schon 2019 initiiert. Die Idee: Bänke für Ruhe und Pausen in der Stadt schaffen. Dabei seien die ersten zwei Sitzgelegenheiten am Königsplatz und der ZUM entstanden. An der Umsetzung hatte sich die Robert-Schuhmann-Schule sowie das Kempodium beteiligt.


Viele Akteure waren an der Entstehung der Bänke beteiligt

Nun wurden die zwei bestehenden Bänke saniert, umgestaltet und um eine erweitert. Für die Holzarbeit sei die Realschule zuständig gewesen, lasiert und beschriftet haben die Maler und Malerinnen aus dem Bereich Ausbildung und Beruf der KJF. Der städtische Bauhof habe den Transport, die Montage und Beschaffung der Bretter übernommen. „Wir wollen für eine tolerante Gesellschaft eintreten, die willkommen heißt“, sagt Keppeler.

Wie wichtig eine solche Bank ist, zeige ein erster Zwischenfall. Kaum im Pausenhof aufgestellt, sei das Wort „Kein“ übersprüht worden. „Das ist ganz klar rassistisch“, sagt Keppeler.

Zukünftig habe die Realschule vor, ein weiteres Projekt, die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anzugehen, sagt Schulleiter Dieter Gross. „Der Gedanke soll nicht hier im Pausenhof stehen und verstauben“, sagt Konrektor Stefan Thierer.


Die Schülersprecher haben eigene Ideen, um Rassismus schon früh begreiflich zu machen

Dazu haben die Schülersprecher Ideen: „Wir wollen mit Sechst- und Siebtklässlern die Stolpersteine in der Stadt putzen“, sagt Nicolas Hefele. Sie sollen nicht in Vergessenheit geraten, sagt er. Die Stolpersteine erinnern an verfolgte Bürgerinnen und Bürger der NS–Zeit. Joshoa Oye hat selbst Migrationshintergrund, der 16-Jährige sagt: „Hier an der Schule bin ich mit offenen Armen aufgenommen worden.“ Daher sei dies ein guter Ort für die Bank.

Der Familienführer

fmf

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